Entstehungsgeschichte

Das Gemeinschaftswerk wurde 1991 durch die Initiative von 21 ortsansässigen Gewerbetreibenden und Firmen unter der Regie des damaligen Bürgermeisters als stadtnaher Verein gegründet. Hintergrund der Gründung war die massenweise Entlassung von Beschäftigten und die durch die veränderten gesellschaftlichen Bedingungen plötzlich auftretende Arbeitslosigkeit. Zeitweise fanden bis zu 100 Menschen in ABM, SAM oder Arbeitsgelegenheiten eine befristete Beschäftigung auf kommunaler Ebene.

Im Januar 2008 änderte und erweiterte die Mitgliederversammlung des Vereins die Satzung, um als Gemeinschaftswerk umfassender und kompetenter in Frankenberg auf den Gebieten Kultur, Bildung und Soziales wirksam zu werden.

Das Gemeinschaftswerk versteht sich als Anlauf-, Informations-, Beratungs- und Vermittlungsstelle für Bürgerinnen und Bürger, anderen sozialen Diensten, Vereinen und Organisationen sowie für bürgerliches Engagement.

Zielsetzung

Unser Verein strebt danach die Angebote in den verschiedenen Bereichen sozialer Arbeit in Frankenberg zu koordinieren, zu fördern und bedarfsgerecht auszubauen.
Die gesellschaftlichen Veränderungsprozesse, wie der demografische Wandel und die sich umgestaltenden Lebens- und Arbeitsbedingungen, führen zu sich verändernden Anforderungen an die soziale Infrastruktur.
Eine soziale Anlauf- und Koordinationsstelle könnte dazu beitragen, sich auf diese umfassenden Veränderungen vorzubereiten, um zukunftsfähig zu sein und die Lebensqualität unserer Frankenberger zu erhalten bzw. zu verbessern.
Im gleichen Maße liegt die stärkere Einbeziehung von Kindern und Jugendlichen und deren Familien in das gesellschaftliche Leben der Stadt Frankenberg im Fokus des Gemeinschaftswerkes. Das Gemeinschaftswerk sieht sich als Mittler zwischen bereits vorhandenen Einrichtungen, Vereinen und den Bürgern von Frankenberg.
Dabei steht die Vernetzung neuer und die Vertiefung bestehender Kooperationsverbindungen an erster Stelle. Weiterhin ist die Entwicklung einer innovativen Struktur für das Gemeinschaftswerk vordergründig, um generationsübergreifend und nachhaltig in der Stadt wirken zu können.

Aufgabenschwerpunkte

  • Aktivierung und Betreuung von bürgerlichen Engagements
  • Koordination und Vernetzung in Zusammenarbeit mit verschiedenen Einrichtungen,Vereinen und Organisationen
  • Organisation und Vermittlung von Arbeitsgelegenheiten
  • Projektentwicklung und -realisierung vorzugsweise im Kinder- und Jugendbereich
  • Verwaltung Wartehalle als Gemeinschaftsraum im Haus der Vereine